STORIES for CHILDREN by Sister Farida

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THEATERSTÜCKE -- spiele sie anderen Kindern vor!
Theaterstücke zur Aufführung für Kinder

50. Achtung Lawinengefahr


In den Schweizer Bergen hütete ein Junge Schafe. Er liebte die Blumen und die leuchtenden Gletscher. Da kam ein Wanderer den schmalen Bergpfad herauf.

Wanderer: "Grüezi, wie heißt du?"

Henry: "Grüezi, ich bin der Henry."

Wanderer: "Bist du ganz allein hier oben?"

Henry: "Ja, ich habe Ferien und hüte die Schafe meines Vaters."

Wanderer: "Du bist also ein Hirte. Kennst du den guten Hirten?"

Henry: "Nein, wer ist das?"

Wanderer: "Der Herr Jesus. In der Bibel steht, dass wir Menschen den ungehorsamen Schafen gleichen, die gern ihren eigenen Weg gehen. Der gute Hirte sucht uns. Er will uns führen und für uns sorgen und am Ende zu sich in den Himmel führen."

Henry: "Bringt er mich auch dorthin, wenn ich gestorben bin?"

Wanderer: "Ja. Du brauchst ihn nur zu bitten, dass er dein Hirte sein soll."

Henry: "Das möchte ich am liebsten gleich tun."

Henry sprach ein einfaches Gebet. Es kam aus seinem Herzen. Er wollte Jesus gehören. Bevor der Wanderer weiterging sagte er zu Henry:

Wanderer: "Jetzt gehörst du für immer zum guten Hirten. Du kannst sagen: Der Herr ist mein Hirte. Schau, diesen Bibelvers kannst du an fünf Fingern ablesen."

Henry wiederholte den Spruch und hielt bei jedem Wort einen Finger seiner linken Hand fest. Den vierten drückte er besonders fest und sagte:

Henry: "Der Herr ist mein Hirte."

Glücklich erzählte er sein Erlebnis den Eltern. Dann gingen die Ferien zu Ende. Henry musste wieder zur Schule.

Der Winter kam. Und der kann in den Schweizer Bergen sehr gefährlich werden. Manchmal besteht Lawinengefahr.

Henry stapfte durch den hohen Schnee. Plötzlich hörte er ein donnerndes Geräusch. Er wollte wegrennen. Doch es war zu spät. Die Lawine holte ihn ein und begrub ihn unter schweren Schneemassen.

Als es dunkel wurde, machten sich die Eltern Sorgen. Sie suchten ihn stundenlang. Als sie ihn fanden sahen sie, dass er den vierten Finger seiner linken Hand fest umklammert hielt. Im Sterben hat Henry an seinen guten Hirten gedacht.

Die Eltern waren sehr traurig. Aber es hat sie getröstet, dass sie Henry eines Tages im Himmel wieder sehen werden. Dann, wenn auch sie für immer zum guten Hirten gehen.

Kannst du auch sagen: Der Herr ist mein Hirte?


Personen: Erzähler, Wanderer, Henry

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