STORIES for CHILDREN by Sister Farida

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THEATERSTÜCKE -- spiele sie anderen Kindern vor!
Theaterstücke zur Aufführung für Kinder

105. Das Zeichen an der Tür 5


Am Morgen hielt der Möbelwagen vor dem Haus.

Junge: "Mama, sie kommen."

Mutter: "Nimmst du deinen Vogelkäfig?"

Junge: "Hansi, hast du gehört, wir ziehen um. (Vogelgezwitscher) Freust du dich? Ich bin schon ganz aufgeregt."

Und die Erwachsenen waren voll im Stress.

Wie muss das gewesen sein, als vor vielen Jahren nicht nur eine Familie, sondern ein ganzes Volk umgezogen ist?

Schon lange wollten sie umziehen und heraus aus dem Sklavenhaus Ägypten. Aber der Pharao ließ sie nicht ziehen. Er zwang sie zu bleiben. Sie mussten hart arbeiten. Tag und Nacht schrien sie in ihrer Not zu Gott. Gott tat viele Wunder, aber der Pharao blieb stur. Da wiederholte Gott seinen Auftrag an Mose.

Gott: "Mose, gehe zum Pharao. Heute Nacht werde ich durch Ägypten gehen und in jeder Familie den ältesten Sohn sterben lassen."

Am Abend schaute ein israelischer Junge zu, wie sein Vater ein Schaf schlachtete.

Joschia: "Papa, warum muss das Lamm sterben?"

Vater: "Joschia, damit du leben kannst. Gott will das."

Der Vater nahm von dem Blut des Tieres und bestrich die Türpfosten seines Hauses. Links, rechts und oben.

Vater: "Das Blut ist unser Zeichen. Gott wird heute Nacht hier vorbeigehen und wenn er das Blut sieht, dann wird er dich verschonen."

Joschia: "Das Schaf tut mir leid, aber es rettet mein Leben."

Alle Israeliten strichen das vereinbarte Zeichen an ihre Türpfosten.

Vater: "Joschia, komm rein, es ist schon dunkel. Zieh dich an. Wir müssen bereit sein."

Sie aßen im Stehen. Um Mitternacht begann ein lautes Geschrei. In jeder ägyptischen Familie starb der älteste Sohn.

Pharao: "Verlasst schleunigst das Land. Zieht aus mit allem was euch gehört. Verschwindet, aber sofort!"

Mehr als eine Million Männer, Frauen und Kinder waren bereit und verließen Ägypten.

Joschia lebte. Der Vater nahm ihn bei der Hand. Das Zeichen an der Tür hat ihn verschont und sein Leben gerettet.

Gott will verschonen. Er will das Leben und nicht den Tod.

Als der Herr Jesus verwundet am Kreuz hing und starb, da wurde sein Blut zum Zeichen dafür, dass Gott uns vor dem ewigen Tod erretten will.

Deshalb hat Jesus gesagt: "Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt." (Joh 11,25)


Personen: Erzähler, Junge, Mutter, Gott, Joschia, Vater

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