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165 Geheimplatz besetzt 3


Ruth war begeistert: "Tante Margret, Frau Robinger hat mich eingeladen. Ich soll am Samstag ihre Zwillinge spazieren fahren. Darf ich? Bitte, sag doch ja!"

Tante Margret sagte: "Das geht leider nicht. Ich habe Frau Müller versprochen, dass du mit ihrer Nichte spielen wirst."

Ruth rastete aus: "Ich will aber nicht! Ich hasse sie! Ich gehe dahin, wo ich hin will!"

"Ruth, geh in dein Zimmer", sagte Tante Margret. "Ich dachte, du hättest dich geändert."

"Das ist mir egal!" Zornig knallte Ruth die Tür zu.

Aber Ruth war es nicht egal. Sie warf sich auf ihr Bett und weinte bitterlich.

Tante Margret kam zu ihr: "Ruth, was ist los mit dir?"

Ruth schluchzte: "Jetzt war ich wieder böse. Hat mich der gute Hirte noch lieb? Tante Margret, denkst du, er vergibt mir?"

"Ganz bestimmt, Ruth. Wenn es dir leid tut und du den Herrn Jesus darum bittest, dann vergibt er dir."

Ruth betete. Und ihre Tante bat sie auch um Vergebung. Dann schlief sie mit gutem Gewissen ein und freute sich auf den nächsten Tag.

Ruth und Philipp wollten zu ihrem Geheimplatz im Wildenwald.

Schon früh stapften die Geschwister los.

Ihr Wigwam im dichten Gestrüpp sah aus wie immer. Philipp kroch durch den Eingang, aber er kam sofort wieder heraus und sagte: "Da ist einer drin! Hey, komm sofort raus! Das ist unsere Hütte."

Terry streckte den Kopf heraus: "Ich brauch eure blöde Hütte gar nicht. Ich kann mir eine viel bessere bauen."

Ein Junge, mit abgetragenem Hemd und zerrissener Hose, kam aus der Hütte gekrochen. Er war ungefähr zehn Jahre alt. Philipp und Ruth mochten ihn sofort gut leiden. Terry wurde ihr bester Freund. Sie teilten ihr Picknick mit ihm und er zeigte ihnen viele Geheimnisse im Wildenwald.

Terry konnte klettern wie ein Affe. Kein Baum war ihm zu hoch.

Philipp rief: "Halt, Terry! Nicht weiter! Der Ast ist zu dünn!"

Dann krachte es und Terry stürzte in die Tiefe. Bewegungslos blieb er liegen.

Philipp sagte: "Ruth, ich glaube er lebt noch. Bleib bei ihm, ich hole Hilfe."

Ruth hatte Angst um Terry und betete: "Herr Jesus, bitte lass Terry nicht sterben. Ich will ihm von dir erzählen, damit er auch dein Schäfchen wird."

Endlich kam Hilfe. Vorsichtig wurde Terry auf eine Trage gehoben und ins Krankenhaus gebracht.

"Ruth, glaubst du, dass Terry sterben wird?", fragte Philipp.

Das erfährst du in der nächsten Geschichte.

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