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44. Der Zauberer tobt 3


"Mutter, es beginnt zu regnen", rief TiFam und lief schneller.

"Wie gut, TiFam, das nimmt den Staub."

"Wir haben Viktor nicht gesehen, ist er tot?", fragte TiFam.

Die Mutter beruhigte ihre Tochter: "Das glaube ich nicht."

Doch TiFam ließ nicht locker: "Aber Vater hat gesagt, dass ihn die bösen Geister töten werden, weil er immer von Jesus spricht."

"Ich glaube, dass sein Gott stärker ist. Au, mein Fuß."

TiFams Mutter war ausgerutscht und hatte sich den Fuß verletzt. Wie sollte sie jetzt noch den Heimweg schaffen? Bei strömendem Regen erreichten sie das Haus der Missionare und klopften an die Tür. Und wer machte auf? Viktor! Er lebte.

"Kommt herein, am Feuer könnt ihr eure Kleider trocknen."

Während der kranke Fuß ihrer Mutter behandelt wurde, sprudelte TiFam heraus:

"Sie werden sterben. Mein Vater hat Ihnen den Tod gewünscht. Ich habe Angst, wir dürfen nicht hier bleiben."

"Du brauchst keine Angst zu haben", sagte Viktor. "Der Zauberspruch kann mir nicht schaden, weil Jesus mein Herr ist und mich beschützt."

Da sagte TiFams Mutter: "Viktor, ich habe sie auf dem Markt gehört. Ich glaube ihren Worten und seitdem habe ich Frieden in meinem Herzen."

Das Gespräch tat der Mutter gut, aber TiFam hatte Angst vor ihrem Vater. Wenn er das erfahren wird. Müde kamen sie nach Hause. Doch das Wetter wurde immer schlimmer. Es stürmte und regnete ohne Aufhören. Der Fluss hatte Hochwasser, die Straßen waren aufgeweicht und man konnte tagelang nicht aus dem Haus. TiFam hörte, dass jemand an die Tür klopfte.

"Wer ist das?"

Orestil ging und öffnete: "Viktor, warum bist du hierher gekommen?"

"Es gibt einen Erdrutsch. Durch das Unwetter haben sich in den Bergen Felsbrocken gelöst. Verlasst das Haus, sonst werdet ihr von den Erdmassen begraben."

"Quatsch, wir bleiben hier! ", entschied der Zauberer. "Die Geister werden uns beschützen."

Viktor widersprach ihm: "Die können dir nicht helfen. Helfen kann nur der lebendige Gott, wenn du an ihn glaubst."

Orestil tobte: "Ich will das nicht hören. Verschwinde! Verlass sofort mein Haus."

Bevor Viktor ging machte er Frau Orestil Mut:

"Frau Orestil, fürchten sie sich nicht. Gott ist bei ihnen."

Kaum war Viktor draußen, da nahm Orestil sein großes Buschmesser und verließ zornig das Haus.

"Halt, Vater, tu das nicht!", rief ihm TiFam nach.

In der nächsten, spannenden Geschichte geht es weiter.

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